• Die KfW lehnt Anträge von Antragstellern ab, die bereits die eidesstattliche Versicherung gem. § 807 ZPO bzw. die Vermögensauskunft nach § 802c ZPO abgegeben haben, gegen die eine Haftanordnung zur Erzwingung der Abgabe der eidesstattlichen Versicherung bzw. Vermögensauskunft erlassen wurde oder über deren Vermögen ein Privatinsolvenzverfahren anhängig ist. Diese Negativmerkmale werden außerdem um das anhängige, außergerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren erweitert. Im Falle des Vorliegens dieses Merkmals ist die KfW in den Neudarlehen bei Antragstellung und in der Bestandsverwaltung berechtigt, den Antrag abzulehnen bzw. das Darlehen zu kündigen.

  • Vor der Aufnahme eines KfW-Studienkredites sollten Sie sich auf jeden Fall von der Abteilung Ausbildungsförderung oder der Sozialberatung des Studentenwerks beraten lassen, ob nicht noch günstigere Möglichkeiten der Studienfinanzierung (BAföG, Bildungskredit etc.) bestehen. Zugleich sollten Sie sich bei Inanspruchnahme des Kredits ausführlich über die Risiken von Zinsänderungen und Verschuldung beraten lassen. Nutzen Sie die objektive und kritische Beratung des Studentenwerks Marburg.

  • Hilfe bietet Ihnen auch die Sozialberatungsstelle des Studentenwerks Marburg. Hier erhalten Sie Informationen und Beratung zu den Rahmenbedingungen des Studiums. Dies umfasst insbesondere die Themenbereiche: Sozialversicherung, Nebenjob, Wohnsituation, Studiengebühren, Vergünstigungen, Studienfinanzierung, Persönliche Probleme und ist gerichtet an: Studienanfänger, -abbrecher, -absolventen, International Studierende, Studierende mit Kind, Chronisch Kranke und Behinderte Studierende. Das Beratungsangebot ist kostenlos und vertraulich!    

Verantwortlich: Dr. Uwe Grebe - Zuletzt aktualisiert: 6. September 2013