33 Jahre deutsch-französische Studentenwerksfreundschaft
Montag, 29. Juni 2009

Gruppenbild mit Gästen
Das Studentenwerk Marburg veranstaltet seit nunmehr 33 Jahren jährlich einen Erfahrungsaustausch mit seinem Partnerschafts-Studentenwerk in Poitiers (Frankreich). Bei diesen Veranstaltungen finden neben Besichtigungen und kulturellen Angeboten auch Arbeitskreise zu einem bestimmten Thema statt. Abwechselnd wird aus den Bereichen studentische Verpflegung, Wohnheimbau, Studienfinanzierung oder Beratung und Betreuung der Studierenden ein Themenschwerpunkt ausgewählt.
In diesem Jahr fand das Treffen vom 15.06. bis 20.06. in Marburg statt und stand unter der Themenstellung "Studierende in besonderen Lebenslagen“. Vielfältige Angebote im Studentenwerk Marburg und im C.R.O.U.S. Poitiers wurden aufgezeigt und diskutiert. Die Psychotherapeutische Beratungsstelle und die Servicestelle für behinderte Studierende (SBS) der Philipps-Universität Marburg sowie die Behindertenbetreuung und die Kindertagesstätte des Studentenwerks Marburg stellten dabei ihre Arbeit vor.
Es ist schon Tradition, dass Studierende und MitarbeiterInnen aus den Studentenwerken sich gegenseitig besuchen, Erfahrungen austauschen und von einander lernen. Dass man als Gastgeber seine kulturellen und landestypischen Highlights präsentiert, gehört als fester Bestandteil zum Programm.
In diesem Jahr wurde eine Fahrt zur Saalburg und in den Hessenpark unternommen. Großen Anklang fanden auch der Besuch des Hugenottenmuseums in Schwabendorf und eine Planwagenfahrt durch das Marburger Land. Neben einer ausgedehnten Stadtführung mit den Schwerpunkten Altstadt und Schloss wurde auch das Konrad-Biesalski-Haus als „best-practice“ Beispiel zur Betreuung behinderter Studierender besichtigt. Daneben standen die offiziellen Empfänge durch die Stadt und die Philipps-Universität auf der Agenda.
Neben den Veranstaltungen wurden mit Eintopfessen, Spanferkelgrillen und Spargelspezialitäten auch kulinarisch „hessische Akzente“ gesetzt, die mit Akkordeonmusik und Trachtentanz heimischer Vereine untermalt wurden.
Beim Abschiedsabend am Freitag zeigte sich wieder, dass trotz unterschiedlicher Sprachen aus Partnerschaften auch Freundschaften entstehen können. Zu dem nächsten Treffen in Poitiers wurde von den Gästen schon an diesem Abend eine Einladung ausgesprochen.