Glossar
Abkürzungen und Kurzwörter haben überall in unsere Sprache Einzug gehalten. Teilweise sind sie sehr nützlich, weil sie die Kommunikation erleichtern. Damit Sie die Abkürzungen auf unseren Internetseiten leicht verstehen können, haben wir für Sie dieses Glossar zusammengestellt.
- PBS
- Acronym für:Psychotherapeutische Beratungsstelle
Bei allen persönlichen Konflikten, z. B. Studienproblemen, Lern- und Arbeitsschwierigkeiten, Prüfungsproblemen, Kontaktschwierigkeiten, Familien- oder Partnerkonflikten können Sie sich in der Psychotherapeutischen Beratungsstelle für Studenten (PBS) durch erfahrene Mitarbeiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Philipps-Universität Marburg beraten lassen. Meist werden auch Kurse zu bestimmten Themen (insbesondere zum Thema "Richtig lernen") angeboten. Leider ist die Schwelle, sich an die PBS zu wenden, für viele Studis immer noch sehr hoch, dabei kann um so besser geholfen werden, je eher man sich helfen lässt.
In der PBS werden Sie kostenlos und ohne Registrierung Ihres Namens beraten. - PH
- Acronym für:Pädagogische Hochschule
Ausbildungsstätten für LehrerInnen an Nicht-Gymnasien, gibts nur noch in Baden-Württemberg als eigenständige Hochschule, in den anderen Bundesländern jeweils in die Uni integriert. Regelstudienzeit meist 6 Semester, dazu kommt das Referendariat in einer Schule (1 Jahr).
- PNDS
- Acronym für:Prüfung zum Nachweis deutscher Sprachkenntnisse
Wer als AusländerIn in Deutschland studieren will, muss i.a. nachweisen, dass er über ausreichende Sprachkenntnisse verfügt. PNDS ist der bekannteste Test dafür.
- PO
- Acronym für:Prüfungsordnung
Sie werden von der Hochschule erlassen und vom Wissenschaftsministerium des jeweiligen Bundeslandes genehmigt. In ihr sind die Prüfungsanforderungen und -verfahren geregelt.
- Parties
- Definition:
Der Spass darf beim Studieren auch nicht zu kurz kommen. Die meisten Fachschaften und Studierendenvertretungen organisieren daher auch mindestens einmal im Semester Feten. Dazu kommen natürlich diverse besonders an Studierende gerichtete Angebote von anderen Lokalitäten.
- Pflichtversicherung
siehe Krankenversicherung
- Praktika
- Definition:
In vielen Studienfächern sind Praktika verpflichtend vorgeschrieben. F
- Praxissemester
- Definition:
An den Fachhochschulen sind einige Semester verpflichtend in der "Praxis" zu verbringen, d.h. i.a. in einer Firma. Da die Firmen wissen, dass man sein Praxissemester machen muss, ist es meist relativ schlecht (bis hin zu gar nicht) bezahlt.
Beim BAföG wird Einkommen durch das Praxissemester stärker angerechnet, als durch Jobben. Es kann also eher zu BAföG-Kürzungen kommen (siehe auch den folgenden Link). - Privathochschule
- Definition:
Private Hochschulen gibt es als Universität oder Fachhochschule, angeboten werden vor allem wirtschaftswissenschaftliche und technische Fächer. Studiengebühren fallen in unterschiedlicher Höhe an.
In den letzten Jahren wurden auch von staatlichen Hochschulen bzw. Professor/inn/en, die aus ihrer sicheren Stellung als Beamtete natürlich wenig Risiko eingehen, private Abteilungen errichtet. Meist geschah dies in der Hoffnung, Studierende aus dem Ausland, insbesondere Ost-Asien, zu gewinnen. Bei diesen Modellen fallen meist Gebühren von 5.000-10.000 € im Semester an. Stand Ende 99 scheinen diese Modelle aber wenig Studierende angezogen zu haben, obwohl in den ersten Jahren die Gebühren fast komplett über Industrie-Stipendien getragen werden. - Prof
- Acronym für:ProfessorIn
(Lat. öffentlicher Lehrer) HochschullehrerIn i.a. im Beamtenstatus.
- Promotion
- Definition:(Lat. promitio = Erhebung, Beförderung zu einer Ehrenstelle)
Zur Erlangung einer Promotion und damit eines Doktortitels wird eine wissenschaftliche Arbeit (Dissertation) und eine mündliche Prüfung erwartet.
Die Bewertung einer Promotion erfolgt meist mit lateinischen Bezeichnungen.
summa cum laude (lat., "mit höchstem Lob"), in Promotionsordnungen als "hervorragende Leistung" bezeichnet, wird in Zahlen als "0,5" ausgedrückt.
magna cum laude (lat., "mit großem Lob"), eine besonders anzuerkennende Leistung, "1,0"
cum laude (lat., "mit Lob"), eine den Durchschnitt übertreffende Leistung, "2,0"
rite (lat., "ausreichend"), eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen noch entspricht, "3,0"
insufficienter (lat., "ungenügend"), eine an erheblichen Mängeln leidende, insgesamt nicht mehr brauchbare Leistung, "4,0"
Im Gegensatz zu sonst bedeutet bei einer Promotion die Note 4 also bereits: "Durchgefallen!". Wie auch von anderen Prüfungen gewohnt kann die Notenziffer auch um 0,3 erhöht oder erniedrigt werden (neben dem lateinischen Ausdruck) - außer natürlich das summa cum laude. - Propädeutikum
- Definition:Griech. Vorübung
Vermittlung von Vorkenntnissen, die für ein bestimmtes Fachgebit notwendig sind.
- Proseminar
- Definition:Ein Seminar im Vorstudium zur grundlegenden Einführung in bestimmte Themenbereiche.
- Prüfungsamt
- Definition:
Zuständig für die Organisation der Zwischen- und Hauptprüfung (Vor- und Diplom). Es prüft jeweils, ob alle Vorbedingungen (Scheine, Exkursionen etc.) für die Anmeldung erfüllt sind und läßt im positiven Falle den/die StudierendeN zur Prüfung zu.
Verantwortlich: Hans-Heinrich Emmerich