Modernes und gemeinsames Wohnen am Studentendorf: Richtfest für das neue Wohnheim „Hasenherne“

Mittwoch, 30. August 2017

Rund zehn Monate nach der Grundsteinlegung wurde heute Richtfest für das neue siebengeschossige Wohnheim mit insgesamt 80 Wohnplätzen am Marburger Studentendorf gefeiert. Das Bauprojekt wird realisiert mithilfe von Fördermitteln aus dem wohnungspolitischen Sonderprogramm des Landes Hessen „Förderung des studentischen Wohnens“ in Höhe von 1.360.000 Euro. Insgesamt beträgt die Investitionssumme rund 5,7 Millionen Euro. Das Grundstück wurde dem Studentenwerk  Marburg vom Land Hessen als Erbbaugrundstück zur Verfügung gestellt. Im Frühjahr 2018 werden die ersten Bewohner einziehen können.

Arne Kauffmann, Abteilungsleiter Organisation/Controlling im Studentenwerk Marburg, dankte stellvertretend für Geschäftsführer Dr. Uwe Grebe allen am Bau Beteiligten für Ihren Einsatz: „Dass dies möglich ist, verdanken wir einer Vielzahl von Akteuren, die sich dafür eingesetzt haben, dass hier ein Wohnheim entstehen kann. Neben den Vertretern der Stadt und der Philipps Universität hat uns das Land Hessen sehr unterstützt“. Besonderer Dank, so Kauffmann weiter, gelte aber den Handwerkern, die durch ihre Arbeit und ihren Fleiß dazu beigetragen hätten, die Verzögerung durch die kalte Winterperiode sowie durch die Überraschungen der Bodenbeschaffenheit halbwegs in Grenzen zu halten. „Wir liegen weitgehend im Zeitplan und der Kostenrahmen scheint gehalten werden zu können“, so sein Fazit.

Das neue Wohnheim „Hasenherne“ stelle zum einen eine Entlastung für den städtischen Wohnungsmarkt dar, sagte der Generalssekretär des Deutschen Studentenwerks Achim Meyer auf der Heyde, in seinem Grußwort und erklärte weiter: „Das Thema zusätzlicher, und vor allem zusätzlicher bezahlbarer Wohnraum für Studierende ist vor dem Hintergrund teilweise explodierender Mieten längst nicht nur eine Standort-Frage für Hochschulen, Hochschulstädte und Studentenwerke. Es ist auch eine Frage der sozialen und der Bildungs-Gerechtigkeit. Ich sage ganz klar: Die Wahl des Studienortes darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein!“

Mit seinen 25 Zwei-Zimmer-Wohnungen und 10 Drei-Zimmer-Wohnungen und einer Gesamtwohnfläche von 1.983 Quadratmetern ist das Haus optimal auf die Bedürfnisse von Studierenden, die sich gern in Wohngemeinschaften zusammenfinden möchten, zugeschnitten. Aber auch studentischen Familien mit Kind bietet das neue Wohnheim ein komfortables und modernes Zuhause mit guter Infrastruktur, denn alle Einrichtungen des Studentendorfes wie z. B. das Internationale Studien- und Begegnungszentrum (Max-Kade-Zentrum) und die Bibliothek können von den Bewohnern mitgenutzt werden.                                                                                                            

 

 

 

 

 

Kontakt: Franziska Busch, Studentenwerk Marburg, Öffentlichkeitsarbeit (06421/296-113)