Neues Studentenwohnheim im Herzen Marburgs eingeweiht

Mittwoch, 21. September 2016

Mit dem Bau des viergeschossigen Wohnheims „Gutenbergstraße 31“ hat das Studentenwerk Marburg 60 Apartments für Studierende in sehr zentraler Lage erschaffen. Heute wurde das Haus nach knapp 15-monatiger Bauphase feierlich eingeweiht. „Bezahlbarer Wohnraum - für Studierende besonders wichtig – ist ein rares Gut. Deshalb ist jeder neu entstehende Wohnheimplatz von besonderer Bedeutung. Der Bau des Studentenwohnheims hier in der Gutenbergstraße hilft dabei, mehr Studierenden eine bezahlbare Bleibe in zentraler Lage ihres Studienstandortes zu ermöglichen.“, sagte Dr. Uwe Grebe, Geschäftsführer des Studentenwerks Marburg in seinem Grußwort. Das Haus liegt, wie der Name schon sagt, in der Gutenbergstraße, am ehemaligen Arbeitsgericht und damit in der direkten Nachbarschaft zum Fachbereich Psychologie.

Ca. 4,2 Mio. Euro wurden hier für die Errichtung des dringend benötigten studentischen Wohnraums investiert, 836.260 Euro kamen durch einen Landeszuschuss über das Wohnungsbauprogramm 2013 „Förderung des studentischen Wohnens“. Das Grundstück wurde dem Studentenwerk Marburg vom Land Hessen als Erbbaugrundstück zur Verfügung gestellt.

Ingmar Jung, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst: „Die Landesregierung hat ein großes Interesse daran, hervorragende Rahmenbedingungen für die Studierenden zu schaffen. Das Angebot an bezahlbaren Apartments für die jungen Menschen ist hierbei besonders hervorzuheben. Das hat das Studentenwerk Marburg mit dem Neubau in der Gutenbergstraße vorbildlich umgesetzt.“

Auf einer Gesamtwohnfläche von rund 1250 Quadratmetern sind helle Apartments mit bodentiefen Fenstern entstanden, vier davon barrierefrei eingerichtet und damit für Studierende mit Handicap nutzbar. Die Raumgrößen variieren zwischen 16 und 28 Quadratmetern. Die Mieten liegen, je nach Raumgröße, zwischen 278 und 320 Euro. Jedes Apartment verfügt über ein eigenes Bad. Statt die Wohneinheiten auch mit eigenen kleinen Küchen auszustatten wurde bewusst auf große Gemeinschaftsküchen für die Bewohner jeder Ebene gesetzt. Hier kann gekocht und gegessen werden, aber sie sind auch als Treffpunkt für die Studierenden gedacht und bieten Raum sich auszutauschen und kennenzulernen.

Aber nicht nur für die Bewohner ist mit dem Haus ein neuer Treffpunkt entstanden: Im Erdgeschoss des Wohnheims hat das Studentenwerk ein kleines Café eingerichtet, das allen Studierenden und Gästen für eine gemütliche Pause zur Verfügung steht: Das „Café Satz“. Dort werden hausgemachte Snacks wie Quiches, belegte Bagels und frische Salate angeboten, aber natürlich auch Kaffeespezialitäten und Erfrischungsgetränke. Der Name „Café Satz“ hat sich in einem Ideenwettbewerb unter den Studierenden durchgesetzt. Er bezieht sich auf den Standort des Wohnheims in der Gutenbergstraße und damit natürlich auf die Erfindung des Buchdrucks bzw. des Schriftsatzes, der auf Johannes Gutenberg zurückgeht. Auch die gemütliche Einrichtung des Cafés erinnert mit gestalterischen Elementen an traditionelle Handwerkskunst.