Wohnheimsituation entspannt - Notquartiere des Studentenwerks komplett geräumt

Mittwoch, 04. Januar 2012

Inzwischen haben die Marburger Studierenden, die zu Beginn des Semesters auf Wohnungssuche waren, ein Zimmer oder eine Wohnung gefunden.

Das Jahr 2012 beginnt – bezogen auf die Wohnsituation Marburger Studierender – mit einer guten Nachricht: Die Notquartiere, die das Studentenwerk Marburg für Studierende bereit hält, die zum Semesterstart noch keine Bleibe gefunden haben, sind inzwischen komplett geräumt. Das heißt also, alle Studierenden, die zum Beginn des aktuellen Wintersemesters in Marburg auf Wohnungssuche waren, konnten inzwischen eine eigene Unterkunft beziehen.

Die Bilanz aus diesem ersten „Ansturm“ von Studierenden eines doppelten Abiturjahrgangs bzw. für die kein Wehr- oder Zivildienst mehr verpflichtend war, lautet also: Ja, es waren tatsächlich mehr Studierende auf Wohnungssuche in Marburg unterwegs als sonst, mehr Anfragen nach Wohnheimplätzen als in den Vorjahren gingen in der Wohnheimverwaltung des Studentenwerks ein. Aber das von manchen Stellen prognostizierte Chaos blieb aus, die Situation konnte gut bewältigt werden. Im Oktober, also zu Beginn des Wintersemesters, war der Höchststand bei der Nutzung der Notquartiere mit 50 belegten Betten erreicht. 67 Quartiere hätten maximal zur Verfügung gestanden, die Möglichkeiten des Studentenwerks waren also noch nicht voll ausgereizt. Wer aktuell auf Zimmersuche ist, kann jetzt mit ein wenig Glück sogar direkt einen der insgesamt 2.100 Wohnheimplätze beziehen. Der Tipp daher für alle, die sich für einen Platz in den Marburger Studentenwohnheimen interessieren: Möglichst frühzeitig anmelden, nicht erst zu den „Spitzenzeiten“ kurz vor Semesterbeginn.

Auch in den kommenden Semestern werden in Marburg wieder hohe Studierendenzahlen erwartet. 2012 nimmt ein doppelter Abiturjahrgang aus Baden-Württemberg Kurs auf die Universitäten und 2013 kommen die „doppelten Abiturienten“ aus Hessen und Nordrhein-Westfalen. Beim Studentenwerk sieht man aber auch diese Herausforderung mit relativer Gelassenheit: „Zum einen bauen wir aktuell im Studentendorf mit dem Max-Kade-Zentrum eine neue Einrichtung, in der auch 49 neue Wohneinheiten entstehen werden, zum anderen setzen wir in Marburg traditionell auf die Kooperation mit den Bürgern der Stadt, die als Vermieter vielen Studierenden Wohnraum bieten“, erklärt Dr. Grebe, Geschäftsführer des Studentenwerks. „Wir hatten zu Beginn des aktuellen Wintersemesters einige private Wohnraumangebote, die aber gar nicht nachgefragt wurden, weil sie nicht direkt in der Kernstadt lagen. Das heißt: Wenn es gar zu voll wird in Marburgs Mitte, dann besteht immer noch die Option, auch in das mit dem Stadtbus erreichbare Umland auszuweichen.“

Kontakt: Franziska Busch, Studentenwerk Marburg, Öffentlichkeitsarbeit , 06421/296-113